{"id":684,"date":"2025-09-19T16:17:04","date_gmt":"2025-09-19T14:17:04","guid":{"rendered":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/?p=684"},"modified":"2025-11-20T11:03:34","modified_gmt":"2025-11-20T10:03:34","slug":"wenn-das-zuhause-smart-wird-und-man-nicht-gefragt-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wenn-das-zuhause-smart-wird-und-man-nicht-gefragt-wurde\/","title":{"rendered":"Wenn das Zuhause smart wird \u2013 und man nicht gefragt wurde"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wir suchen immer neue Beitr\u00e4ge f\u00fcr unseren Blog &#8211; einen Call mit allen relevanten Informationen findet ihr <a href=\"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/call-for-blogbeitraege\/\">hier<\/a>!<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<p><strong>von <a href=\"https:\/\/www.tu-chemnitz.de\/hsw\/soziologie\/Institut\/Profile\/wieta\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Tanja Lehmann<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.tu-chemnitz.de\/hsw\/soziologie\/Institut\/Profile\/fbaum\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Franziska Baum<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.tu-chemnitz.de\/hsw\/soziologie\/Institut\/Profile\/bisan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Andreas Bischof<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die zunehmende Integration vernetzter, sogenannter smarter Technologien in private Haushalte ver\u00e4ndert nicht nur den Alltag vieler Menschen, sondern auch grundlegende Machtverh\u00e4ltnisse im h\u00e4uslichen Raum \u00fcber die Frage, wer Zugang zu den anfallenden Daten erh\u00e4lt. Besonders Smart-Home-Systeme gelten als&nbsp;autonomie- und effizienzsteigernd sowie komfortoptimierend. Solch positive Leitbilder dominieren gegenw\u00e4rtige Diskurse unter anderem durch Produktwerbung, denn alles erscheint einfacher, besser und hochwertiger, wenn es smart ist, ob Jalousien, Garagentor oder die Einbauk\u00fcche. Dies l\u00e4sst wenig Raum f\u00fcr eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich solche Technologien auf Personen auswirken, die nicht aktiv am Kauf und der Installation beteiligt waren. In diesem Blogbeitrag diskutieren wir, wie sich durch die Einf\u00fchrung smarter Infrastrukturen neue Formen unfreiwilliger Partizipation herausbilden, die insbesondere solche Haushaltsmitglieder betreffen, die keine Entscheidungsmacht \u00fcber digitale Systeme besitzen. Es zeigt sich, dass smarte Technologien im Alltag nicht nur vermeintlich einfache Funktionen \u00fcbernehmen, sondern zugleich soziale Strukturen reproduzieren oder sogar verst\u00e4rken k\u00f6nnen. Beispielsweise, wenn bestehende Machtasymmetrien durch technisch-vermittelte Kontrolle erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund wurde das empirische Forschungsprojekt <em><a href=\"https:\/\/simplications.tucmi.de\" title=\"\">Simplications<\/a><\/em> in 18 Haushalten mit einem inter- und transdisziplin\u00e4ren Ansatz durchgef\u00fchrt. Dabei kamen einfache Sensoren zum Einsatz, die etwa Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Helligkeit oder Bewegung erfassten. Sensoren, die typischerweise in einem Smart Home Device verbaut sind, wurden 14 Tage in teilnehmenden Haushalten \u00fcber ein Sensorkit zur Verf\u00fcgung gestellt und Zugriff auf Datenvisualisierungen erm\u00f6glicht. Die Stichprobe bestand aus acht \u00e4lteren Ehepaaren im Ruhestand (60-70 J), f\u00fcnf tech-affinen M\u00e4nner mittleren Alters (30-50 J), sowie zwei Familien (30-40 J) mit Kindern (zwischen 2 und 10 Jahren), zwei Studierendenhaushalten (1 WG) (20-30 J), sowie einer alleinstehenden Frau im Ruhestand (60-70 J), die sich auf unsere \u00f6ffentlichen Aufrufe gemeldet haben. Ziel des Projekts war es, in drei Schritten vorzugehen: erstens die partizipative Erhebung von Implikationen, zweitens deren interdisziplin\u00e4re Auswertung und \u00dcbertragung in ein Transferkonzept und drittens die Umsetzung dieses Konzepts f\u00fcr die Zielgruppen B\u00fcrger:innen und Expert:innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Basis qualitativer Fallanalysen zeigt sich, dass Personen h\u00e4ufig in Smart-Home-Umgebungen eingebunden sind, ohne diese aktiv mitzugestalten, bewusst zu reflektieren oder gar kontrollieren zu k\u00f6nnen. Die Konfiguration der Systeme, und damit der Zugriff auf die stetig erhobenen Daten und die Interpretation der daraus generierten Informationen, liegen meist in der Hand einer einzelnen Person. H\u00e4ufig handelt es sich hierbei um technikaffine M\u00e4nner mit beruflicher IT-Expertise, w\u00e4hrend andere Mitbewohner:innen lediglich \u201cpassive Nutzer\u201dinnen digitaler Datenerfassung darstellen. Die von uns und in vielen Smart-Home-Systemen erhobenen Daten erscheinen zun\u00e4chst harmlos, wie etwa einfache Messwerte der Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit oder Lautst\u00e4rke. Smart bedeutet jedoch nicht nur vernetzt, sondern vor allem, dass Werte kontinuierlich aufgezeichnet werden und somit detaillierte R\u00fcckschl\u00fcsse auf individuelle Verhaltensmuster, Aufenthaltsorte, Routinen und Gewohnheiten m\u00f6glich sind. Es entsteht eine informationelle Asymmetrie. Diese bleibt in der Regel unsichtbar, ist jedoch hochwirksam, da sie Wissen \u00fcber Andere generiert, ohne dass diese Personen die M\u00f6glichkeit der Einflussnahme oder Verweigerung offensteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere Frauen und Kinder sind in dieser Konstellation h\u00e4ufig in einer strukturell unterlegenen Position. W\u00e4hrend m\u00e4nnliche Technikverantwortliche im Haushalt nicht nur \u00fcber die Mittel, sondern auch \u00fcber das Wissen zur Administration smarter Systeme verf\u00fcgen, bleiben ihren Partner:innen oder Kindern sowohl technisch als auch sozial Zug\u00e4nge verwehrt. In den von uns und unseren mitforschenden Teilnehmenden erhobenen Daten zeigt sich, dass die Partnerinnen von Smart-Home-Verantwortlichen h\u00e4ufig sichtbar werden, beispielsweise in Hinblick auf ihre Bewegungen. So hielt ein Teilnehmer in seinen Notizen zu den Sensordaten etwa fest \u201cPartnerin geht zum Sport\u201d. Dabei empfinden nicht nur die Partnerinnen eine solche Sichtbarkeit ihres Alltagslebens h\u00e4ufig als unangenehm oder einschr\u00e4nkend. Wenn die eigenen Muster in unseren Fokusgruppen f\u00fcr andere Teilnehmende sichtbar wurden, so war dies auch den Technikverantwortlichen selbst unangenehm. Technikverantwortliche und passive Nutzende eint dabei, dass sie keine konkreten Handlungsoptionen im Umgang mit diesem Privatheitsverlust erkennen. Die Erhebung verdeutlicht, dass der digitale Zugriff auf Routinen von Partner:innen, Kindern oder Besuch erfolgt, z. B. wann sie sich in welchem Raum aufhalten, oder welche Ger\u00e4te zu welcher Zeit genutzt werden. Dieser Zugriff geschieht meist ohne offene Kommunikation oder informierte Zustimmung. W\u00e4hrend dieser Zustand f\u00fcr die technikverantwortliche, administrierende Person selbstverst\u00e4ndlich und legitim erscheint, wird den \u00fcbrigen Haushaltsmitgliedern die Bedeutung der Technologie und ihrer Implikationen oft nicht transparent gemacht. Die Vorstellung, dass smarte Ger\u00e4te entscheidende funktionale Erleichterungen darstellen, wird dagegen aktiv betont und teilweise mit besonderen \u2018Annehmlichkeiten\u2019 verbunden, z. B. indem auch Haushaltsger\u00e4te, die in der Zust\u00e4ndigkeit der Partnerin verortet sind, ins bestehende Smart Home System eingebunden werden. Dies erfolgt bspw. \u00fcber Meldungen auf dem Handy, wenn der Stromverbrauch eines Ger\u00e4ts endet. Dies \u00fcberdeckt jedoch die Realit\u00e4t einer digital vermittelten Sichtbarkeit, die tief in private Lebensbereiche hineinwirkt und eine intime \u00dcberwachung erm\u00f6glicht. Denn wie die Partnerin in einem Fall selbst leise anmerkt, k\u00f6nnte der Ehemann \u00fcber die gleiche Steuerung auch den Fernseher ausschalten, auf dem sie ihre Sendung schaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine besondere Sensibilit\u00e4t gegen\u00fcber diesen Kontrollmechanismen zeigen Kinder, die h\u00e4ufig intuitiv auf intime \u00dcberwachung reagieren. In den Befragungen \u00e4u\u00dferten vor allem Kinder im Alter von 7-10 Jahren ein starkes Gef\u00fchl, beobachtet zu werden. Auf die Frage, wie es ihnen ergangen sei, antwortet ein Kind:&nbsp; \u201cSchlecht. Denn man konnte alles und ALLES messen in meinem Zimmer obwohl das privat ist\u201d. Diese Wahrnehmung zeugt von einem Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen dem elterlichen Wunsch nach Schutz, im Sinne der Kontrolle, bspw. guter (klimatischer) Bedingungen im Kinderzimmer, einerseits und dem kindlichen Bed\u00fcrfnis nach R\u00fcckzugsr\u00e4umen und Autonomie andererseits. W\u00e4hrend Eltern glauben, durch die technische Erfassung von Schlafzeiten, Raumklima oder Bildschirmnutzung objektive Sicherheit herstellen zu k\u00f6nnen und dies als Beleg einer guten Elternschaft verstanden wissen wollen, erleben Kinder diese Sichtbarkeit als Eingriff und Einschr\u00e4nkung ihrer Freiheit. Hier offenbart sich die Ambivalenz smarter Technologien besonders deutlich. Diese versprechen Kontrolle und Sicherheit, erzeugen jedoch gleichzeitig neue Formen des Eingriffs in pers\u00f6nliche R\u00fcckzugs- und Entfaltungsspielr\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch \u00e4ltere Menschen sind von diesen Dynamiken betroffen, h\u00e4ufig in Form institutionalisierter Systeme des altersgerechten Wohnens, die dem Versprechen von mehr Autonomie folgen. Die installierte Sensorik, um etwa K\u00fchlschranknutzung, T\u00fcrbewegungen oder n\u00e4chtliche Aktivit\u00e4t zu erfassen, soll erm\u00f6glichen, fr\u00fchzeitig auf kritische Ver\u00e4nderungen im Verhalten reagieren zu k\u00f6nnen. Doch auch hier ist eine kritische Perspektive notwendig, denn die Sensorik erm\u00f6glicht nicht nur vermeintlich abgesicherte Autonomie, sondern auch die Kontrolle der \u00e4lteren Menschen, ihrer An- und Zugeh\u00f6rigen sowie von Pflegekr\u00e4ften. Oft fehlt es an umfassender Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Funktionsweise und Reichweite der Technologie bei diesen (vermeintlich) sekund\u00e4ren Nutzer:innen. Betroffene sind sich selten bewusst, welche Daten erhoben, wie sie gespeichert und durch wen sie ausgewertet werden. Die Vorstellung, dass Technologie in diesem Kontext ausschlie\u00dflich dem Schutz von unterst\u00fctzungsbed\u00fcrftigen Personen dient, verhindert eine differenzierte Auseinandersetzung \u00fcber m\u00f6gliche Risiken, etwa hinsichtlich algorithmischer Fehlinterpretationen, ungewollter Weitergabe an Dritte wie Versicherungen oder einer dauerhaften Reduktion \u00e4lterer Menschen auf \u00fcberwachte Objekte pflegerischer F\u00fcrsorge.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentrales Problem im Umgang mit Smart-Home-Systemen innerhalb smarter Wohnr\u00e4ume liegt in der Individualisierung von Verantwortung. Anforderungen an den Datenschutz werden als private Aufgabe verstanden, die von den technikverantwortlichen Personen in unserer Stichprobe h\u00e4ufig mit einem \u201eIch passe schon auf meine Daten auf\u201c-Mindset beantwortet wird, sofern die technische Expertise dies erlaubt. Wer dies nicht tut, ist im Umkehrschluss selbst f\u00fcr fehlende Privatheit verantwortlich. Diese Verschiebung der Verantwortung f\u00fcr Privatheit und Datenschutz von den Herstellern zu den Nutzenden f\u00fchrt dazu, dass kollektive Betroffenheiten unsichtbar bleiben. Zudem wird \u00fcbersehen, dass die technische Infrastruktur auch Personen betrifft, die keinerlei Einfluss auf deren Gestaltung haben, eine intime \u00dcberwachung erm\u00f6glicht wird und somit die Technik Teil eines&nbsp;Machtverh\u00e4ltnisses ist, das den privaten Raum gestaltet und ver\u00e4ndert. Solange aber die technikverantwortliche Person glaubt und glaubhaft macht, verantwortungsvoll zu handeln, findet in der Regel keine weitergehende Reflexion dar\u00fcber statt, wie sich diese Datenpraxis und das darin enthaltene Machtverh\u00e4ltnis auf andere im Haushalt auswirkt. Die eigene Machtposition wird selten als eine solche erkannt oder reflektiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt ein fehlendes Problembewusstsein \u00fcber die M\u00f6glichkeiten zur Verwertung solcher haushaltsbasierten Daten. Unabh\u00e4ngig von der Expertise der Teilnehmenden zeigte sich in den Gruppendiskussionen, dass viele Nutzer:innen zwischen menschlicher und maschineller Datennutzung unterscheiden. W\u00e4hrend der Zugriff durch andere Menschen als potenziell sehr problematisch wahrgenommen wird, gelten algorithmische Auswertungen oder automatische Steuerungen als neutral oder harmlos. Viele glauben, dass sie h\u00f6chstens mehr Werbung angezeigt bekommen, aber sich sicher kein Mensch die M\u00fche mache, eine solche Datenf\u00fclle zu \u00fcberwachen. Diese Wahrnehmung verkennt jedoch die reale Wirkmacht algorithmischer Systeme, die Verhalten beeinflussen, Entscheidungen suggerieren oder normierende R\u00fcckschl\u00fcsse \u00fcber Normalit\u00e4t und Abweichung generieren k\u00f6nnen. So kann bspw. ein f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit freigegebenes Large Language Model anhand solcher \u00fcber 14 Tage erhobener Sensordaten Bewegungsprofile (typische An- und Abwesenheiten), Verhaltensmuster (z. B. Musizieren, Fernsehen, etc.) und R\u00e4ume bzw. deren Funktion identifizieren. Die Vorstellung, dass nur gezielte Auswertung schaden anrichtet und Werbung angezeigt werde, verkennt, wie die Vielzahl an Datenpunkten dazu f\u00fchrt, dass R\u00fcckschl\u00fcsse auf das gesamte Leben und damit auch die Person, ihre Vorlieben, Gewohnheiten und Gesundheitszust\u00e4nde m\u00f6glich sind. Die Empfindung der Kinder erscheint vor diesem Hintergrund somit treffsicherer als die der erwachsenen Studienteilnehmenden. Diesen bleiben h\u00e4ufig nur zwei diametrale Positionierungen: die vollst\u00e4ndige Ablehnung \u00fcber Glaubenss\u00e4tze, solche Technik nicht ins eigene Haus zu lassen, oder die kontr\u00e4re Vorstellung, mit der Absicherung nach au\u00dfen ausreichend Sicherheit selbst herstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, die Einf\u00fchrung und Nutzung smarter Technologien nicht als individuelle Entscheidung, sondern aufgrund der kollektiven Betroffenheit als sozialen Aushandlungsprozess zu begreifen. Wer in einem smarten Wohnraum lebt, ist zwangsl\u00e4ufig Teil eines sozial-technischen Systems, das auf Datenerhebung, -sammlung und -verarbeitung beruht. Diese Realit\u00e4t macht es erforderlich, neue Formen kollektiver Entscheidungsfindung, Aufkl\u00e4rung und Regulierung zu entwickeln. Es braucht niedrigschwellige Informationsangebote f\u00fcr sekund\u00e4re Nutzer:innengruppen, eine gezielte Einbeziehung der Perspektiven von Kindern und \u00e4lteren Menschen und ihren Sorgezugeh\u00f6rigen, rechtlich abgesicherte Zugriffsrechte f\u00fcr passiv Betroffene sowie ein kritisches Bewusstsein f\u00fcr die soziale Dimension technischer Kontrolle im nur noch vermeintlich privaten Raum. In einer Gruppendiskussion w\u00fcnschten Teilnehmende sich bspw. Beipackzettel, in denen die Risiken und Nebenwirkungen sichtbar werden. Denn nur wenn alle Beteiligten in die Gestaltung smarter Infrastrukturen eingebunden werden, kann das Versprechen eines \u201aintelligenten Wohnens\u2018 oder \u201aaltersgerechten Smart Homes\u2018 mit den Prinzipien von Autonomie, Transparenz und Datenschutz vereinbar gemacht werden. Andernfalls droht die smarte Wohnung zu einem Ort zu werden, in dem sich technologische Abh\u00e4ngigkeiten und soziale Ungleichheiten unbemerkt verfestigen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Autoren<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;flex-basis:50%\">\n<p>Tanja Lehmann, Dr. phil., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juniorprofessur Soziologie mit Schwerpunkt Technik an der TU Chemnitz. Sie forscht u.a. zur Internetnutzung im Strafvollzug und zur Bedeutung\/Implikationen von einfachen Sensordaten in der Kriminalistik.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"831\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863-831x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-696\" style=\"width:250px\" srcset=\"https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863-831x1024.jpg 831w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863-244x300.jpg 244w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863-768x946.jpg 768w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863-1247x1536.jpg 1247w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863-1662x2048.jpg 1662w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863-877x1080.jpg 877w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Dr.-Tanja-Lehmann-scaled-e1758285509863.jpg 1707w\" sizes=\"(max-width: 831px) 100vw, 831px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;flex-basis:50%\">\n<p>Franziska Baum ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt <em>Simplications<\/em> und forscht zu Subjektivierung und Sorgearbeit, Arbeits-Plattformen f\u00fcr Care-Aufgaben bzw. Digitalisierung von Sorgearbeit und den Schnittstellen zwischen Sorgearbeit und Sensorik im eigenen Zuhause.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"366\" height=\"432\" src=\"http:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Franziska-Baum-e1758286041335.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-697\" style=\"width:250px\" srcset=\"https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Franziska-Baum-e1758286041335.jpg 366w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Franziska-Baum-e1758286041335-254x300.jpg 254w\" sizes=\"(max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;flex-basis:50%\">\n<p>Andreas Bischof, Dr. phil., ist Juniorprofessor f\u00fcr Soziologie mit Schwerpunkt Technik an der TU Chemnitz. Er forscht u.a. zur Digitalisierung von Alltagswelten wie Arbeit, Bildung oder dem Zuhause und entwickelt dabei partizipative und transdisziplin\u00e4re Zug\u00e4nge, um die \u201cblack box\u201d digitale Technik und ihre Implikationen mit Nutzer:innen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-698\" style=\"width:250px\" srcset=\"https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-683x1024.jpg 683w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-200x300.jpg 200w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-768x1152.jpg 768w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-720x1080.jpg 720w, https:\/\/privacy4all.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jun.-Prof.-Dr.-Andreas-Bischof-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"(max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir suchen immer neue Beitr\u00e4ge f\u00fcr unseren Blog &#8211; einen Call mit allen relevanten Informationen findet ihr hier! von Tanja Lehmann, Franziska Baum und Andreas Bischof Die zunehmende Integration vernetzter, sogenannter smarter Technologien in private Haushalte ver\u00e4ndert nicht nur den Alltag vieler Menschen, sondern auch grundlegende Machtverh\u00e4ltnisse im h\u00e4uslichen Raum \u00fcber die Frage, wer Zugang [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":703,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"saved_in_kubio":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-684","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=684"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":797,"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684\/revisions\/797"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/media\/703"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}