{"id":661,"date":"2025-08-29T15:11:23","date_gmt":"2025-08-29T13:11:23","guid":{"rendered":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/?p=661"},"modified":"2025-11-20T11:06:25","modified_gmt":"2025-11-20T10:06:25","slug":"sharing-is-caring-pflegende-elternschaft-zwischen-privatheitsverlust-und-politischem-aktivismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/sharing-is-caring-pflegende-elternschaft-zwischen-privatheitsverlust-und-politischem-aktivismus\/","title":{"rendered":"Sharing is Caring? Pflegende Elternschaft zwischen Privatheitsverlust und politischem Aktivismus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wir suchen immer neue Beitr\u00e4ge f\u00fcr unseren Blog &#8211; einen Call mit allen relevanten Informationen findet ihr <a href=\"https:\/\/privacy4all.de\/startseite\/call-for-blogbeitraege\/\">hier<\/a>!<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<p>von <strong><a href=\"https:\/\/www.philosophie.hhu.de\/personal\/philosophie-i-politische-philosophie-und-ethik\/mitarbeiter\/innen\/laura-wackers\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Laura Hartmann-Wackers<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Darstellung von Kindern auf Plattformen wie TikTok oder Instagram ist in den letzten Jahren verst\u00e4rkt in die Kritik geraten. Familyblogger:innen und Momfluencer:innen wird, neben der Ausbeutung ihrer Kinder zu monet\u00e4ren Zwecken, vor allem auch die Verletzung der Privatsph\u00e4re ihrer Kinder vorgeworfen (siehe hierzu bspw. Karimi 2024 f\u00fcr Vorw\u00fcrfe, die von den Kindern selbst erhoben werden, sowie den neuen Ratgeber des Deutschen Kinderhilfswerks 2025). Sei es das Abfilmen\/Fotografieren der Kinder oder das Teilen pers\u00f6nlicher Stories, zu oft werden pers\u00f6nliche Informationen der Kinder in die \u00d6ffentlichkeit getragen. Viele Eltern berufen sich dabei auf das Argument, man wolle \u201edas Leben mit Kindern so zeigen, wie es wirklich ist\u201c und sowohl die herausfordernden Aspekte von Elternschaft, wie auch ihre besonderen Freuden offen zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was im ersten Moment wie eine einfache Abwehrstrategie wirkt \u2013 und in vielen F\u00e4llen sicherlich kein ausreichendes Argument f\u00fcr die Darstellung der eigenen Kinder ist, auch weil fraglich ist, inwieweit sich durch die Inszenierung auf Social Media-Plattformen ein authentisches Familienleben abbilden l\u00e4sst \u2013 f\u00fchrt uns zu einer zentralen Frage des Privatheitsdiskurses: Hat der Schutz von Privatheit immer Vorrang vor anderen G\u00fctern oder k\u00f6nnen diese gegeneinander abgewogen werden?<\/p>\n\n\n\n<p>In der Idee, dass in der Ver\u00f6ffentlichung von pers\u00f6nlichen oder intimen Momenten ein Wert liegen kann, der gr\u00f6\u00dfer ist, als das Zur\u00fcckhalten dieser Momente, dr\u00fcckt sich eine Haltung aus, die den Wert von Privatheit zun\u00e4chst einmal f\u00fcr verhandelbar h\u00e4lt. Diese Idee ist nicht neu und auch nicht unbegr\u00fcndet. Viele zentrale menschliche Erfahrungen werden erst m\u00f6glich, wenn wir Privatheit aufgeben und uns f\u00fcr andere zug\u00e4nglich machen. Sei es im zwischenmenschlichen Nahbereich in unseren Beziehungen, wo wir willentlich und wissentlich Informationen \u00fcber uns preisgeben, um Vertrautheit und N\u00e4he herzustellen. Oder in gr\u00f6\u00dferen gesellschaftlichen Kontexten, in denen wir uns in eine \u00d6ffentlichkeit begeben, um an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben und an diesen mitzuwirken. Es kann sehr gute Gr\u00fcnde geben, Privatheit aufzugeben. Auch weil nicht alle Erfahrungen im Privaten positiv sind. Ist unsere Privatheit auf der einen Seite notwendiger Schutz f\u00fcr zahlreiche Aspekte unseres Lebens wie unsere Selbstbestimmung oder intime Beziehungen (R\u00f6ssler 2001), bietet sie auf der anderen Seite immer auch einen N\u00e4hrboden f\u00fcr Grenz\u00fcberschreitungen oder Sch\u00e4digungen, die au\u00dferhalb der \u00f6ffentlichen Sichtbarkeit stattfinden. H\u00e4usliche Gewalt, Unterdr\u00fcckung und Kindesmisshandlungen sind nur einige Beispiele f\u00fcr Sch\u00e4digungen, die insbesondere im Privaten und unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit stattfinden (Allen 1988).<\/p>\n\n\n\n<p>Die feministische Kritik hat mit ihrem Ausspruch <em>Das Private ist politisch<\/em> auf diese Missst\u00e4nde hingewiesen und f\u00fcr eine differenzierte Betrachtung von Privatheit als vermeintlich unhintergehbares Gut pl\u00e4diert. Nur wenn wir sowohl \u00fcber die negativen wie auch positiven Aspekte von Privatheit sprechen, k\u00f6nnen wir sie ad\u00e4quat erfassen und sinnvoll \u00fcber ihren Wert und ihren Schutz sprechen. Strukturelle Ungleichheiten, Gewalt und Diskriminierung aufzudecken und aus dem Deckmantel des Privaten herauszuholen, muss deshalb ebenso Teil der Diskussion sein, wie Fragen nach rechtlicher Absicherung und den G\u00fctern, die Privatheit sch\u00fctzt. Das gilt auch f\u00fcr die Privatheit von Familien. Die meisten von uns halten Eingriffe in die Privatheit einer Familie zum Schutz des Kindeswohles beispielsweise f\u00fcr gerechtfertigt. Das Recht von Eltern auf Privatheit kann nicht bedeuten, dass diese im Privaten mit ihren Kindern verfahren k\u00f6nnen, wie sie wollen. Das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit der Kinder wiegt hier schwerer. Umgekehrt scheinen wir Eltern allerdings wenig Recht auf Selbstausdruck oder \u00d6ffentlichkeit zuzugestehen, wenn diese mit der Privatheit ihrer Kinder kollidieren. Wir erwarten, dass Eltern den Schutz der Privatheit ihrer Kinder \u00fcber ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse stellen. Das liegt sicherlich vor allem darin begr\u00fcndet, dass Kinder in einem Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis zu ihren Eltern stehen und in diesem besonders verletzlich sind. Kinder sind darauf angewiesen, dass ihre Eltern sie sch\u00fctzen \u2013 auch auf eigene Kosten. Dieser notwendige und richtige Grundsatz kann allerdings dazu f\u00fchren, dass bestimmte Lebensrealit\u00e4ten von Eltern gesellschaftlich unsichtbar bleiben. Insbesondere f\u00fcr viele M\u00fctter ist die Elternschaft nicht (nur) die Erf\u00fcllung eines lang gehegten Traumes, sondern geht mit Einschnitten, Belastungen und Verlusten einher, die f\u00fcr sie vorher nicht absehbar waren. Unter anderem, weil diese Realit\u00e4ten nicht \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich waren. Dass dies mittlerweile anders ist, kann durchaus als ein Verdienst von Social Media gesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Lebensrealit\u00e4ten abzubilden und \u00f6ffentlich zu machen, bedeutet aber immer auch eine G\u00fcterabw\u00e4gung: Was wiegt schwerer, das Recht des Kindes auf seine informationelle Privatheit oder das Bed\u00fcrfnis der Eltern, strukturelle Ungleichheiten, Benachteiligungen und Schattenseiten von Elternschaft aufzudecken? Eine klar definierte Grenze, wo das Recht auf den eigenen Ausdruck endet und der Schutz der eigenen Kinder beginnen muss, sucht man dabei vergeblich. Ein Familienleben l\u00e4sst sich nicht immer scharf in Informationen \u00fcber Kinder und Informationen \u00fcber Eltern trennen. Viele der Informationen, die wir f\u00fcr sensibel halten und unmittelbar mit unserer Identit\u00e4t und unserem eigenen (Er)Leben verkn\u00fcpfen, sind ebenso sensible Informationen unserer intimen N\u00e4chsten. Eltern k\u00f6nnen nicht \u00fcber die zerm\u00fcrbenden und herausfordernden Aspekte von Elternschaft sprechen, ohne \u00fcber ihre Kinder zu sprechen. M\u00fctter k\u00f6nnen nicht auf den Gender-Care-Gap aufmerksam machen, ohne zu benennen, was Carearbeit konkret ausmacht. Die Identit\u00e4t von Eltern ist unaufl\u00f6sbar mit der Existenz und dem Leben ihrer Kinder verkn\u00fcpft. Sie k\u00f6nnen das eine nicht ohne das andere benennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Realit\u00e4ten von Elternschaft gesellschaftlich lange ungesehen und unbeachtet blieben, so gilt das f\u00fcr die Lebensrealit\u00e4t pflegender Eltern ganz besonders. Die spezifischen Herausforderungen, die sich aus der Versorgung kranker Kinder oder solcher mit Behinderung ergeben, f\u00fchren allzu oft zu dem Verlust gesellschaftlicher Teilhabe auf verschiedensten Ebenen. Sowohl Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen als auch ihre Eltern werden gesellschaftlich zu wenig gesehen und mitgedacht. Wo nicht-pflegende Eltern noch die M\u00f6glichkeit haben, sich in Elterngruppen oder Spieletreffen vor Ort auszutauschen und \u00fcber ihre Erfahrungen zu sprechen, bleiben pflegenden Eltern diese Optionen oft verwehrt. Weder die Standardangebote f\u00fcr junge Eltern noch die Betreuungsm\u00f6glichkeiten in Kindertagesst\u00e4tten richten sich explizit an pflegende Eltern. Je nach Einschr\u00e4nkungen kann bereits die Teilnahme an einer Krabbelgruppe oder die regelm\u00e4\u00dfige und verl\u00e4ssliche Betreuung durch Fachpersonal eine un\u00fcberwindbare H\u00fcrde darstellen. Pflegende Eltern und ihre Kinder werden somit auch immer wieder ins Private verbannt, weil in \u00f6ffentlichen R\u00e4umen kein Platz f\u00fcr sie ist oder diese schlicht und ergreifend nicht zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei handelt es sich nicht blo\u00df um pers\u00f6nliche Tragik oder bedauernswerte Einzelf\u00e4lle. Indem bestimmte Erfahrungen oder Gruppen in die Privatheit gezwungen werden, wird auch ein gesellschaftlicher Diskurs \u00fcber diese Erfahrungen und <em>mit<\/em> diesen Gruppen erschwert bzw. unm\u00f6glich gemacht. Pflegenden Eltern werden wichtige Werkzeuge genommen, um auf gesellschaftliche und politische L\u00f6sungen f\u00fcr ihre Herausforderungen und Probleme hinzuarbeiten und ein gesellschaftliches Bewusstsein f\u00fcr ihre Lebensrealit\u00e4ten und die ihrer Kinder zu schaffen. Der Austausch und das Sichtbarmachen ihrer Erfahrungen auf Social Media muss deshalb auch als ein Versuch gesehen werden, aus dieser erzwungenen Privatheit und politischer wie gesellschaftlicher Unsichtbarkeit herauszutreten, um f\u00fcr die eigenen Rechte und Bed\u00fcrfnisse sowie die ihrer Kinder einzustehen. Pflegende Eltern haben oftmals gar keine andere Chance, sich mit anderen Betroffenen zu vernetzen und auszutauschen, als auf einen Onlineaustausch zur\u00fcckzugreifen. Dabei bewegen sie sich allerdings auf einem schmalen Grat zwischen dem Kampf um Gleichberechtigung und Anerkennung und der F\u00fcrsorgepflicht f\u00fcr ihre Kinder, die auch deren Privatheitsschutz umfasst. Wie auch f\u00fcr nicht-pflegende Eltern gilt, dass pflegende Eltern nicht auf die Unzul\u00e4nglichkeiten von Gesundheitsversorgung und Inklusion aufmerksam machen k\u00f6nnen, ohne nicht auch \u00fcber ihre Kinder zu sprechen, denen diese Grundg\u00fcter verweigert werden. Ebenso wenig lassen sich Vorurteile und negative Stereotype \u00fcber das Leben mit Kindern mit Behinderungen oder Erkrankungen abbauen, wenn die sch\u00f6nen und bereichernden Momente gesellschaftlich unsichtbar bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier eine allgemeine L\u00f6sung zu propagieren, scheint daher weder zielf\u00fchrend noch realistisch, was auch daran liegt, dass es sich bei Privatheit um ein relationales und kontextabh\u00e4ngiges Ph\u00e4nomen handelt (siehe dazu bspw. Nissenbaum 2010). Was in dem einen Kontext ein zul\u00e4ssiges und unproblematisches Teilen von Informationen ist, kann in einer anderen Beziehung eine Verletzung von Privatheit darstellen. Unsere Privatheit ist keine fixe Sph\u00e4re, sondern setzt sich aus einem Geflecht vielf\u00e4ltiger Beziehungen und Kontexte zusammen. Dennoch k\u00f6nnen wir auf bestimmte Aspekte verweisen, die eine Orientierung f\u00fcr den Umgang mit Informationen \u00fcber die eigenen Kinder auf Sozialen Medien bieten k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Selbstbestimmung<\/strong>: Wo m\u00f6glich, sollten Kinder ein Mitspracherecht \u00fcber die Inhalte haben, in denen sie thematisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anonymisierung<\/strong>: Klarnamen, Adressen von Wohnort, Schule oder Betreuungseinrichtungen sollten nicht bekannt gegeben werden. Foto- und Videoaufnahmen der Kinder sollten m\u00f6glichst sp\u00e4rlich eingesetzt werden und bestimmten Grundprinzipien folgen: Verdeckung oder Unkenntlichmachung der Gesichter, keine Nacktaufnahmen\/ausreichende Bekleidung, keine Fotos oder Videos von Situationen, die man selbst oder die eigenen Kinder als herabw\u00fcrdigend, entbl\u00f6\u00dfend oder peinlich empfinden k\u00f6nnte(n).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sensible Sprache und eigenes Erleben<\/strong>: In der Beschreibung des Alltags und der Herausforderungen, welche die Erkrankungen selbst oder die gesellschaftlichen Strukturen betreffen, sowie auch der pers\u00f6nlichen Gl\u00fccksmomente, sollten Eltern vordergr\u00fcndig \u00fcber <em>ihre<\/em> Erfahrungen sprechen, nicht \u00fcber ihre Kinder. Wo sie \u00fcber ihre Kinder sprechen m\u00fcssen, um ihre Erfahrungen zu benennen, sollten sie wertsch\u00e4tzend, wohlwollend und r\u00fccksichtsvoll sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch unter Ber\u00fccksichtigung dieser Aspekte sind eine Vielzahl verschiedener \u00c4u\u00dferungen und Darstellungen m\u00f6glich, die in den allermeisten F\u00e4llen eine individuelle Bewertung ben\u00f6tigen. So kann das Teilen der Diagnose eines Kindes in einem Fall eine moralisch relevante Verletzung seiner Privatheit darstellen, in einem anderen Fall aber m\u00f6glicherweise eine notwendige Information sein, um das Erfahrene einzuordnen und zu benennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen anerkennen, dass digitale R\u00e4ume eine notwendige und wichtige Ressource f\u00fcr pflegende Eltern sind, die ihnen Austausch und Teilhabe erm\u00f6glichen. Auch wenn pflegende Eltern sich daf\u00fcr entscheiden, ihre und damit auch die Privatheit ihrer Kinder in gewissen Hinsichten aufzugeben, sollten wir uns deshalb davor h\u00fcten, ihnen generell eine Vernachl\u00e4ssigung oder Verletzung der Privatsph\u00e4re ihrer Kinder vorzuwerfen. Gleichzeitig m\u00fcssen aber auch pflegende Eltern immer mit bedenken, ab welchem Punkt das individuelle Wohlergehen ihrer Kinder und der Schutz ihrer Privatheit Vorrang vor dem eigenen Aktivismus und den eigenen Bed\u00fcrfnissen haben <em>muss<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Literatur:<\/p>\n\n\n\n<p>Alig, Olivia (2021): <a href=\"https:\/\/www.bzkj.de\/resource\/blob\/187302\/d4d36492d4fd527cbafd76e13ae3ea05\/20214-sharenting-mama-blogger-kinderinfluencer-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Sharenting, Mama-Blogger, Kinderinfluencer &amp; Co.* \u2013 Eine rechtliche Betrachtung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Allen, Anita L. (1988): Uneasy access: Privacy for women in a free society. Totowa and N.J: Rowman &amp; Littlefield.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsches Kinderhilfswerk e.v. (2025): Sharing is not Caring. Wie man die Privatsph\u00e4re von Kindern im Internet sch\u00fctzt. <a href=\"https:\/\/www.dkhw.de\/informieren\/unsere-themen\/kinder-und-medien\/kinderfotos-im-netz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Kinderfotos im Internet: Deutsches Kinderhilfswerk<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Karimi, Faith (2024): The first social media babies are adults now. Some are pushing for laws to protect kids from their parents\u2019 oversharing. <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2024\/05\/29\/us\/social-media-children-influencers-cec\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">The first social media babies are adults now. Some are pushing for laws to protect kids from their parents\u2019 oversharing | CNN<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Kutscher, Natalie (2021): <a href=\"https:\/\/www.bzkj.de\/bzkj\/service\/publikationen\/bzkj-aktuell\/kinderfotos-im-netz-sharenting-kinderrechte-und-elternverantwortung-187310\">Kinderfotos im Netz &#8211; Sharenting, Kinderrechte und Elternverantwortung &#8211; Bundeszentrale f\u00fcr Kinder- und Jugendme<\/a><a href=\"https:\/\/www.bzkj.de\/bzkj\/service\/publikationen\/bzkj-aktuell\/kinderfotos-im-netz-sharenting-kinderrechte-und-elternverantwortung-187310\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">d<\/a><a href=\"https:\/\/www.bzkj.de\/bzkj\/service\/publikationen\/bzkj-aktuell\/kinderfotos-im-netz-sharenting-kinderrechte-und-elternverantwortung-187310\">ienschutz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nissenbaum, Helen (2010): Privacy in context. Technology, policy, and the integrity of social Life. Stanford: Stanford University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00f6ssler, Beate (2001): Der Wert des Privaten. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;flex-basis:50%\">\n<p>Laura Hartmann-Wackers ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f\u00fcr Philosophie an der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf und hat zum Thema <em>Privatheit und Demenz<\/em> promoviert. Neben der Frage eines inklusiveren Privatheitsbegriffes liegen ihre Forschungsinteressen in der angewandten Ethik und der Medizinethik. Mehr Informationen hier: <a href=\"https:\/\/www.philosophie.hhu.de\/personal\/philosophie-i-politische-philosophie-und-ethik\/mitarbeiter\/innen\/laura-wackers\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Laura Hartmann-Wackers<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir suchen immer neue Beitr\u00e4ge f\u00fcr unseren Blog &#8211; einen Call mit allen relevanten Informationen findet ihr hier! von Laura Hartmann-Wackers Die Darstellung von Kindern auf Plattformen wie TikTok oder Instagram ist in den letzten Jahren verst\u00e4rkt in die Kritik geraten. 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